GROSSFORMATIGE BILDER

Großformatige Gemälde stellen besondere Herausforderungen an die Fotografie :

  • eine absolut gleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Bildes
  • eine Auflösung zu generieren, die trotz der Größe des Gemäldes auch kleinste Details abbildet
  • Eliminierung selbst kleinster Reflexe, die aufgrund des Lacks und Unebenheiten auf dem Gemälde entstehen
  • eine verzerrungsfreie Abbildung des gesamten Gemäldes unter eingeschränkten räumlichen Gegebenheiten (wenig Abstand, Hindernisse vor dem Gemälde)

Für die ersten beiden Anforderungen fügt man mehrere Teilbilder zu einem Gesamtbild ("stitching"). Versuche mit einem beweglichen Gerüst haben sich aber als unpräzise herausgestellt. Außerdem ist der materielle und zeitliche Aufwand hoch.

Also habe ich ein Gerät und eine Methodik entwickelt, mit der ich viele Teilbilder in kurzer Zeit und unter extrem beschränktem Aufwand aufnehmen kann.

Die Qualität der Ergebnisse ist extrem und rar auf dem Markt der Kunstfotografie.

Les Romains de la décadence © Musée d'Orsay,   photo © PAOE, Thorsten Greve,  étude Bénedicte Trémolière

7,72 m  x  4,72 m

Mit der Maus über das Bild fahren,

 

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Montage aus 296 Fotos

Größe  2,1 Gpx

12,6 GB in 16bit

Auflösung 192 dpi in Originalgröße (7,72m x 4,72m)

Abstand zum Gemälde  1,47m

Aufnahmedauer  98 min.

 

Die unschätzbare Besonderheit meines Verfahrens ist aber der extrem überschaubare Aufwand und die große Flexibilität.

Vor allem in logistischer Hinsicht ist dieses System in gewisser Weise einmalig:

  • Fotografie vor Ort, ohne Transport oder Umhängung des Gemäldes
  • Arbeiten auf engem Raum! Ohne großen Abstand zum Bild oder seitlichen Platz daneben (ab weniger als 1m)
  • Schneller und flexibler Aufnahmeprozess, auch mehrere Bilder am Tag möglich
  • Keine weiteren Aufbauten nötig (Gerüste etc.), geringer Personalaufwand
  • Möglichkeit der Fotografie hochgehängter Bilder ohne Gerüst
  • Adaption auf alle Werke in 2D (Wandkunst, Goblins etc.)

 

Die Technik entwickelt alle ihre Stärken bei großformatigen Gemälden. Die Anforderungen an die Abbildung werden spielend erfüllt:

Zur weiteren Steigerung der Bildqualität werden Kameras mit einem speziellen Sensor verwendet.

Dieser liefert eine deutlich höhere Detailauflösung. Die Angaben zur Auflösung auf dieser Seite können somit im Vergleich zu herkömmlichen Angaben leicht mit 1,5 multipliziert werden.

  • Eine absolut gleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Gemäldes
  • Höchste Farbtreue
  • Die Eliminierung der Reflexe
  • Keine optischen Verzerrungen zu den Bildrändern hin (hervorgerufen von vor allem kurzen Brennweiten)
  • Eine Bildauflösung, die mindestens die Reproduktion in Originalgröße ermöglicht

Gustave Courbet,   Un enterrement à Ornans  © Musée d'Orsay,   photo:© PAOE, Thorsten Greve

6,68 m  x  3,15 m

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Montage von 168 Fotos

Größe  1.3 Gpx

7,7 GB in 16bit

Auflösung 190 dpi in Originalgröße (6,68m x 3,15m)

Abstand  1,47m

Aufnahmedauer  63 min.

 

Alle Fotos fotografiert von Thorsten Greve / Pixel à l'œuvre.

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