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HIGH-END FOTOGRAPHIE VON KUNSTWERKEN

GROSSFORMATIGE GEMÄLDE

Während meiner Arbeit als Gemäldefotograf bin ich, vor allem bei großformatigen Bildern, immer wieder auf folgende Probleme gestoßen:

  • Eine gleichmäßige Ausleuchtung der Gemälde unabhängig von äußeren (räumlichen) Umständen
  • Elimination vor allem der kleinen Reflexe, die durch Risse oder Unebenheiten auf dem Gemälde entstehen
  • Eine Auflösung des Bildes zu generieren, die es erlaubt, auch feine Details abzubilden
  • Häufig räumliche Beschränkungen, da oftmals kein großer Abstand zum Gemälde vorhanden ist

 

Ein erster Teil der Lösung für diese Anforderungen ist, viele Teilbilder des Gemäldes zu fotografieren und diese zu einem großen Foto zu montieren ("stitching"). So kann man die Beleuchtung lokal begrenzen, hohe Auflösung generieren und benötigt, wenn man sich parallel zum Gemälde bewegt, keinen großen Abstand.

Gewöhnlich errichtet man ein Gerüst, auf dem der Fotograf (u.U. gemeinsam mit dem Licht) bewegt wird. Eine Arbeit, die viel Zeit und Aufwand erfordert.

Ich habe ein Gerät entwickelt, das diesen gesamten Prozess enorm vereinfacht, in maximaler Qualität und einem Bruchteil der Zeit.

PIXEL À L'ŒUVRE

hat ein Gerät entwickelt und gebaut, das die Fotografie von Gemälden und anderen Objekten in 2D vereinfacht.

Gustave Courbet,   Un enterrement à Ornans  © Musée d'Orsay

6,68 m  x  3,15 m

Fahren sie mit der Maus über die Bilder, um die Details zu sehen

Montage von 168 photos

Größe  1.3 Gpx

7,7 GB in 16bit

Auflösung  190 dpi in Originalgröße  (6,68m x 3,15m)

Abstand zum Gemälde  1,47m

Dauer der Fotografie  63min.

 

Diese neue Technik vereint folgende Vorteile:

  • Absolut gleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Gemäldes
  • Maximale Farbtreue
  • Elimination der Reflexe
  • Eine Auflösung, die (mindestens) eine Reproduktion in Originalgröße ermöglicht
  • Fotografieren vor Ort, kein Transport des Gemäldes notwendig
  • Kein großer Raum um das Gemälde herum nötig, weder zur Beleuchtung, noch zum Fotografieren
  • schnelle Abwicklung des fotografischen Prozesses so dass u.U. sogar mehrere Bilder am Tag möglich sind
  • Keine zusätzlichen Aufbauten (Gerüst)
  • Keine zusätzlichen Helfer nötig (z.B. zum Ab- oder Umhängen des Bildes)
  • Ermöglicht Abbildung aller Werke in 2D, z.B. auch Fresken und Gobelins
  • Durch die Verwendung spezieller Kameras mit einem besonderen Chip wird eine einzigartige Pixelschärfe erzielt

 

6,50 m  x  4,25 m

Auguste  Glaize,   Les femmes gauloises,   en restauration   © Musée d'Orsay

Fahren sie mit der Maus über die Bilder, um die Details zu sehen

Montage von 77  photos

Größe  515 Mpx

3,1 GB in 16bit

Auflösung  110 dpi   in Originalgröße  (6,50m x 4,25m)

Abstand zum Gemälde  1,54m

Dauer der Fotografie  78min.

 

KLEINERE UND MITTLERE GEMÄLDE

Die Technik adaptiert sich ebenso gut auf Gemälde aller Größen und ermöglicht momentan eine Auflösung bis ca. 1500 dpi. Diese macht auf dem Foto sichtbar, was am Original zu klein für das menschliche Auge ist.

Für Details: Ziehen Sie die Maus über das Bild

Ernest Meissonier,   La campagne de France 1814   © Musée d'Orsay

0,75 m  x  0,50 m

Montage von 68  photos

Größe  332 Mpx

1,9 GB in 16bit

Auflösung:  750 dpi   in Originalgröße  (0,75 x 0,50m)

Abstand zum Gemälde  0,36m

Dauer der Fotografie  28min.

DREIDIMENSIONALE OBJEKTE

Um Objekte zu fotografieren, die eine räumliche Tiefe aufweisen erlaubt das neue System in Kombination mit anderen Techniken, die Anfertigung von Fotos in hoher Auflösung, auf denen sich Objekte, die sich im direkten Sichtfeld des Kunstwerks befinden virtuell ausblenden lassen.

Anwendungen finden sich z.B. Bei Deckengemälden, in deren Mitte ein Kronleuchter hängt, oder bei direkt vor dem Kunstwerk verbauten Säulen.

Cathédrale LE  MANS,  chœur de l'annonciation,     restauration:  Géraldine Frey

Ziehen sie die Maus über das Bild, um die Säulen zu entfernen

VIRTUELLE TOUR

Eine gute Art, mehrere hochaufgelöste Bilder in komplexen Räumlichkeiten (z.B. Kathedralen) zu präsentieren sind virtuelle Touren in 360º oder sogar 360º x 180º. So lassen sich hotspots auf den Objekten plazieren, hinter denen sich die hochaufgelösten Versionen verbergen.

Ein erstes Beispiel zeigt das Ambiente eines Raums, der in den 50er Jahren von Xavier de l'Anglais ausgestaltet wurde:

 

Xavier de l'Anglais, St-Brieuc / Bretagne

Klicken sie auf das Bild, um zur Tour zu kommen

Um Making-of-Fotos der Restaurierungen zu sehen klicken sie  hier

Alle Fotos fotografiert von Thorsten Greve / Pixel à l'œuvre, teilweise mit liebenswürdiger Erlaubnis des Musée d'Orsay.

Die Fotos sind nicht optimiert für Retina-Bildschirme..